Der Gardasee übt auf Reisende aus Nah und Fern eine geradezu magische Anziehungskraft aus. Das kristallklare Wasser funkelt in der Sonne, während im Hintergrund ein imposantes Bergpanorama zu sehen ist. Die Umgebung bezaubert durch ihre üppige mediterrane Vegetation aus Zitronenbäumen, Palmen, Olivenhainen und Weinreben.
Besonders faszinierend und geheimnisvoll ist die Unterwasserwelt des beliebten norditalienischen Sees. Dank der zahlreichen, am Ufer verteilten Tauchbasen lädt sie sowohl Anfänger als auch Profis zu spannenden Entdeckungstouren ein. Reizt es Dich, den Gardasee beim Tauchen aus einer neuen Perspektive kennen zu lernen und dich ins sportliche Vergnügen zu stürzen? Dann erfährst Du hier mehr über die reizvollen Tauchreviere des Sees.

Tauchen im Gardasee

Als Tauchrevier überrascht der Gardasee mit einer facettenreichen und zauberhaften Unterwasserwelt. Die Sicht, die in dem glasklaren See gewöhnlich sehr gut ist, kann im Sommer durch Algen getrübt werden. Deshalb sind die Frühlingsmonate und der Herbst die besten Zeiten, um die vielfältige Flora und Fauna, die markanten Felsformationen und versunkenen Schätze des Sees beim Tauchen zu entdecken.
Für den Einstieg in die abenteuerliche Sportart eignet sich das Tauchareal Villa Bella in Tempesta mit einer maximalen Tiefe von 18 Metern. Überwältigend schön sind die traumhaften Buchten, die spektakulären Felsspalten und die schroffen Klippen. Anfängerfreundlich ist auch die am Nordufer bei Riva del Garda gelegene, bis zu 30 Meter tiefe Baia Azzurra.
Um sich im wenig entfernten Porto San Nicolò ins Wasser zu wagen, sollte man schon etwas Erfahrung im Tauchen mitbringen. Ein Highlight, welches Du Dir hier nicht entgehen lassen solltest, ist die versunkene Statue des Cristo Silente, die in 15 Metern Tiefe unter den Wellen ruht. Unweit davon erinnern die Überreste eines Panzers an den 2. Weltkrieg.
Beliebt sind Tauchausflüge zu der Krippe, die sich bei Torri del Benaco am Ostufer des Gardasees in 25 Metern Tiefe befindet. Überaus spannend ist es, die Jahrhunderte alten, schiffsbrüchigen Galeeren vor dem Hafen von Lazise im Südosten zu besuchen.
Das im Nordosten bei Navene gelegene Tauchrevier Cippo di Confine ist Profis vorbehalten, die eine Herausforderung suchen. Der Abstieg in 40 Meter Tiefe gestaltet sich sehr schwierig und abenteuerlich.

Gardasee, Punta San Vigilio

Tauchen lernen in Norditalien

Erfahrenen Tauchern steht es offen, den Gardasee auf eigene Faust im Tauchgang zu erobern. Für alle anderen bieten die entlang des Sees verteilten Tauchschulen neben Kursen unterschiedlicher Niveaustufen auch geführte Ausflüge zum Tauchen an.
Anfänger eignen sich zunächst in einem Schwimmbad die Grundlagen an, bevor es zu den ersten Tauchgängen in den See geht. Auch Kinder können am Gardasee ihre ersten Erfahrungen im Tauchen sammeln.
Abgerundet wird das Angebot der Schulen durch Spezialkurse: ein außergewöhnliches und stimmungsvolles Erlebnis sind Nachttauchgänge. Möchtest Du auch im Winter bei klirrener Kälte deinem Hobby nachgehen? Manche Tauchbasen am Gardasee haben in der kalten Jahreszeit Eistauchen im Programm.

Sicherheitshinweise

Der Gardasee erreicht Tiefen von bis zu 346 Meter und wer hier tauchen möchte, braucht eine sichere und vollständige Ausrüstung. Vorgeschrieben sind mit rot-weißer Tauchflagge gekennzeichnete Begleitboote oder Signalbojen, von welchen sich der Taucher höchstens 50 Meter entfernen darf.

Und los gehts!

Dein Plan steht fest, Du möchtest den Gardasee im Tauchgang erobern? Einen Überblick über die Tauchschulen an Italiens beliebtestem See findest Du hier: Tauchschulen am Gardasee.