Wer nach China reist, taucht in eine vollkommen andere Welt ein. Alles scheint hier gleichzeitig fremd und anziehend: die Schrift, die Musik, die Architektur, die Küche, das Land und die Leute. In ihrer schönsten Form zeigt sich die chinesische Kultur in der Peking Oper, architektonische Glanzpunkte sind die Verbotene Stadt in Peking und die legendäre Große Mauer.

Chinesische Kultur vom Feinsten: Theater, Musik und Tanz

Ein atemberaubendes Spektakel ist ein Besuch in der Peking Oper. Mit einer Opernaufführung, wie man sie kennt, hat das nur sehr wenig zu tun. Vielmehr erwartet einen hier chinesische Kultur in Form eines überwältigenden Gesamtkunstwerkes aus Gesang, traditioneller Musik, chinesischem Tanz, Akrobatik-Einlagen, Kampfszenen, Pantomime und gesprochenem Wort. Die Handlung orientiert sich an alten Sagen, Märchen oder Literaturklassikern. Es gibt vier verschiedene Rollen: Sheng (Männer), Dan (Frauen), Jing (bemalte Gesichter) und Chou (Spaßmacher). Beeindruckend sind das aufwendige Make-up und die prächtigen Kostüme, die Aufschluss über die Charaktere geben.

Chinesische Kultur: Peking Oper

Die Peking Oper

Überaus fesselnd sind auch die Tang-Dynastie-Tanzshows, die in Xi’an noch heute zu sehen sind. Die Tänze und die Musik gehen auf die Zeit vor 1.300 Jahren zurück, als Xi’an während der Tang-Dynastie die blühende Hauptstadt des Kaiserreichs China war.

Die mysteriöse Verbotene Stadt in Peking

Verbotene Stadt – dieser geheimnisvolle Name macht sofort neugierig. Was gibt es in der Stadt zu sehen, was macht sie so besonders und vor allem: warum ist sie verboten? Das sind die Fragen, die sich stellen. Wer die Verbotene Stadt betritt, ist von der meisterhaften Architektur, den filigranen Verzierungen aus Holz und Marmor, den fantasievollen Bemalungen und der beeindruckenden Landschaftsgestaltung überwältigt, die beweisen wie hoch entwickelt die chinesische Kultur ist. Hier befinden sich neben dem einstigen Kaiserpalast, nahezu 900 weitere Prunkbauten, zahllose Wohnhäuser und hübsche Pavillons. Es handelte sich tatsächlich um eine eigene Stadt in der Stadt, in welcher der Kaiser gemeinsam mit seinen Angehörigen und Bediensteten wohnte.
Dem einfachen Volk war der Zugang bis Anfang des 20. Jahrhunderts strengstens verwehrt. Eine über 3 km lange, 10 m hohe Mauer stellte gemeinsam mit einem 50 m breiten und 6 m tiefen Wassergraben sicher, dass auch tatsächlich niemand Unbefugtes Eintritt in die Verbotene Stadt erhält, deren vier Zugangstore sich in den vier Himmelsrichtungen befinden und auf einer Seite auf den Platz des himmlischen Friedens führen.

Die Chinesische Mauer

Weltbekannt als das größte Bauwerk die Geschichte ist die 8.850 km lange Chinesische Mauer, mit deren Bau um 200 v. Chr. begonnen wurde. Die mit Türmen und Zinnen bewehrte Mauer diente als Schutzwall vor Räubern und Angreifern. Errichtet wurde sie größtenteils von der einfachen Bevölkerung. Heute sind weite Abschnitte, die sich nicht in der Nähe der Touristenzentren befinden, in schlechtem Zustand, aber noch immer übt das majestätische Bauwerk einen bleibenden Eindruck auf seine Besucher aus.

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